Hokkaido-Maronen-Suppe

Deux bols de velouté de potimarron et châtaigne avec un filet de crème, des châtaignes et des graines de courge, à côté d'un demi-potimarron, de châtaignes et de pain de campagne
Team Curcuma

Hokkaido-Maronen-Suppe

Eine milde, cremige Herbstsuppe mit nussigem Geschmack und einem Hauch Kurkuma und Muskat.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Suppe, Vorspeise
Küche: Französisch
Kalorien: 280

Zutaten
  

  • 1 Hokkaido-Kürbis (etwa 1 kg)
  • 200 g gegarte Maronen (im Glas oder vakuumverpackt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl oder Butter
  • 1/2 TL gemahlene Kurkuma
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne oder Kokosmilch, optional
  • Salz und schwarzer Pfeffer

Zubereitung
 

  1. Wasch den Hokkaido, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide das Fruchtfleisch ungeschält in Würfel.
  2. Schneide die Zwiebel in feine Streifen und schwitz sie 5 Minuten im Öl sanft an, ohne dass sie Farbe annimmt. Gib Kurkuma und Muskat dazu.
  3. Gib den Hokkaido und 170 g Maronen dazu (ein paar für die Deko zurückbehalten).
  4. Gieß so viel Brühe an, dass das Gemüse bedeckt ist, bring alles zum Kochen und lass es 25 Minuten leise köcheln.
  5. Püriere die Suppe lange, bis sie ganz glatt ist. Rühr die Sahne unter, schmeck mit Salz und Pfeffer ab und verdünne sie bei Bedarf mit etwas Brühe.
  6. Mit den restlichen Maronen servieren, zerbröselt und in der Pfanne goldbraun angeröstet.

Notizen

Die Schale des Hokkaido ist essbar: Schälen ist nicht nötig. Hält sich 3 Tage im Kühlschrank und 3 Monate im Gefrierfach (die Sahne erst beim Aufwärmen dazugeben).

Wenn die Tage kürzer werden und die ersten Blätter fallen, wärmt nichts so sehr wie eine Hokkaido-Maronen-Suppe. Mild, cremig, mit einem natürlich süßen und leicht nussigen Geschmack: Das ist der Herbst in der Schüssel. Und das Beste daran: Den Hokkaido-Kürbis musst du nicht schälen. Hier ist unser Rezept, in 45 Minuten fertig, mit unseren Tipps für eine perfekt samtige Kürbissuppe und Ideen, wie du sie wie im Restaurant servierst.

Der Hokkaido, der Lieblingskürbis aller, die es eilig haben

Der Hokkaido ist ein kleiner Kürbis mit leuchtend orangefarbener Schale, geformt wie ein Kreisel. Wie alle Kürbisse stammt seine Art aus Südamerika, doch die Sorte, die wir kennen, wurde in Japan gezüchtet, wo sie kuri kabocha heißt. Der Name bedeutet „Kastanienkürbis“: Sein Fruchtfleisch schmeckt ausgeprägt nach Haselnuss und Esskastanie. Deshalb passen Hokkaido und Maronen so gut zusammen. Bei uns trägt er den Namen der japanischen Insel Hokkaido, im Französischen heißt er übrigens „potimarron“, aus „potiron“ (Kürbis) und „marron“ (Marone).

Sein großer Vorteil in der Küche: Seine Schale ist dünn und essbar. Gegart und püriert verschwindet sie vollständig in der Suppe und verleiht ihr sogar eine kräftigere Farbe. Schälen ist also überflüssig, du musst ihn nur gründlich waschen, halbieren und die Kerne entfernen.

Der Hokkaido ist reich an Carotinoiden, den orangefarbenen Pigmenten, die der Körper in Vitamin A umwandeln kann, und an Ballaststoffen. Sein Fruchtfleisch ist kompakt und wenig wässrig, deshalb werden Suppen damit cremig, ohne dass viel Sahne nötig ist.

Wie schneidet man einen Hokkaido?

Roh ist seine Schale hart. Leg ihn stabil auf ein Brett, stich ein großes, kräftiges Messer in die Mitte und halbiere ihn, indem du mit deinem ganzen Gewicht drückst. Entferne Kerne und Fasern mit einem Löffel und schneide jede Hälfte in Spalten und dann in Würfel. Tipp: Gib ihn im Ganzen 3 Minuten in die Mikrowelle, dann lässt sich die Schale leichter schneiden.

Halbierter und mit Schale gewürfelter Hokkaido-Kürbis auf einem Holzbrett, mit Messer, entfernten Kernen und einer Schale gegarter Maronen

Maronen: frisch, im Glas oder vakuumverpackt?

Frische Esskastanien haben in Frankreich von Oktober bis Dezember Saison. Ihre Zubereitung kostet Zeit: Du musst sie einritzen, garen und dann einzeln schälen und dabei die braune Schale und die dünne, bittere Haut entfernen.

Für eine Suppe empfehlen wir ohne Zögern bereits gegarte und geschälte Maronen, im Glas oder vakuumverpackt. Sie sind sofort verwendbar, das ganze Jahr über erhältlich und liefern ein hervorragendes Ergebnis. Heb ein paar davon für die Deko auf: Zerbröselt und in der Pfanne goldbraun angeröstet, sorgen sie für einen köstlichen Crunch.

Esskastanie oder Marone, was ist der Unterschied?

Botanisch handelt es sich um dieselbe Frucht, die der Edelkastanie. In der Küche und im Handel nennt man „Maronen“ große, ungeteilte Früchte, die im Ganzen verkauft werden, etwa für die französischen kandierten Maronen (marrons glacés). Nicht zu verwechseln mit der Rosskastanie, deren Früchte nicht essbar sind.

Unsere Tipps für eine perfekte Suppe

Die Zwiebel sanft anschwitzen

Schwitz die Zwiebel in Olivenöl oder Butter bei schwacher Hitze an, ohne dass sie Farbe annimmt. Sie soll weich und glasig werden. Sie liefert die süße, aromatische Grundlage der Suppe.

Gerade so viel Flüssigkeit wie nötig

Gieß die Brühe nur so weit an, dass das Gemüse bedeckt ist, nicht mehr. Beim Pürieren kannst du die Suppe immer noch verdünnen, eine zu dünne Suppe lässt sich dagegen schwer retten.

Lange pürieren

Für eine wirklich samtige Suppe pürierst du mindestens 2 Minuten im Standmixer oder etwas länger mit dem Stabmixer. Die mehligeren Maronen brauchen gründliches Pürieren, um perfekt glatt zu werden.

Ein Schuss Sahne, oder auch nicht

Hokkaido und Maronen sind von Natur aus cremig. Etwas Sahne oder Kokosmilch zum Schluss macht die Suppe runder, ist aber nicht unbedingt nötig. Für eine leichtere Variante ersetzt du sie einfach durch etwas Milch.

Eine Prise Gewürze

Der Hokkaido harmoniert sehr gut mit milden Gewürzen: Muskat, Zimt, Ingwer und Kurkuma. In unserem Rezept verstärkt ein halber Teelöffel Kurkuma die orange Farbe und bringt eine warme Note. Mit etwas frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und einem Hauch Muskat gewinnt die Suppe an Tiefe, ohne ihre Milde zu verlieren. Mehr über Kurkuma erfährst du in unserem Artikel zur Wirkung von Kurkuma.

Wie serviert man die Suppe?

  • Mit gerösteten Maronen, obendrauf gebröselt.
  • Mit einem Klecks Sahne und ein paar gerösteten Kürbiskernen.
  • Mit Speckwürfeln oder knusprig gebratenen Rohschinkenwürfeln, für alle, die süß-salzig mögen.
  • Mit ein paar Tropfen Haselnussöl, das an den Geschmack des Hokkaido erinnert.
  • Mit Croûtons und etwas frischem Ziegenkäse.
  • In kleinen Gläsern, als Häppchen zu den Festtagen am Jahresende.

Varianten

Hokkaido-Maronen-Suppe mit Kokosmilch

Ersetze die Sahne durch Kokosmilch und gib ein Stück frischen Ingwer mit der Zwiebel dazu. Die Suppe wird mild, leicht exotisch und komplett pflanzlich.

Hokkaido-Maronen-Suppe mit Möhre

Ersetze 200 Gramm Hokkaido durch Möhren. Der Geschmack wird etwas süßer und die Farbe noch kräftiger.

Hokkaido-Maronen-Suppe mit Pilzen

Brate ein paar Champignons oder Steinpilze mit der Zwiebel an, für eine Suppe mit Waldaroma.

Aufbewahrung

Die Suppe hält sich 3 Tage im Kühlschrank und lässt sich sehr gut einfrieren, 3 Monate lang. Wenn du sie einfrieren möchtest, gib die Sahne erst beim Aufwärmen dazu, nicht vorher.

Eine einfache festliche Vorspeise

In kleinen Gläsern oder Tassen serviert, mit einem Löffel Sahne, goldbraunen Maronen und ein paar Tropfen Haselnussöl, wird diese Suppe zu einer eleganten festlichen Vorspeise. Sie lässt sich am Vortag zubereiten, so hast du am großen Tag den Kopf frei. Für ein Weihnachtsessen kannst du beim Servieren sogar ein paar Späne Foie gras oder knusprigen Rohschinken dazugeben: Der Kontrast zwischen der milden Suppe und diesen salzigen Akzenten ist köstlich.

Häufige Fragen

Kann man einen anderen Kürbis oder Butternut verwenden?

Ja. Butternut ergibt eine sehr milde Suppe; ein großer Gartenkürbis (Riesenkürbis) ist wässriger und braucht weniger Brühe. Beide Kürbisse müssen im Gegensatz zum Hokkaido geschält werden.

Wann gibt es Hokkaido-Kürbis?

Der Hokkaido wird von September bis November geerntet und hält sich an einem kühlen, trockenen Ort den ganzen Winter. Du bekommst ihn also vom Herbst bis etwa Februar.

Kann man die Suppe vorbereiten?

Ja, oft schmeckt sie am nächsten Tag sogar besser. Wärm sie bei schwacher Hitze auf und gib etwas Milch oder Brühe dazu, falls sie eingedickt ist.