
Gemüsecurry mit Kokosmilch
Zutaten
Zubereitung
- Süßkartoffel und Karotten schälen. Die Süßkartoffel in 2 cm große Würfel, die Karotten in Scheiben, den Blumenkohl in kleine Röschen, die Zucchini in Halbmonde und die Paprika in Streifen schneiden.
- Die Zwiebel in feine Streifen schneiden, den Knoblauch hacken und den Ingwer reiben.
- In einem großen Schmortopf das Öl erhitzen und die Kreuzkümmelsamen 30 Sekunden darin brutzeln lassen. Die Zwiebel dazugeben und 5 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten.
- Knoblauch, Ingwer und Currypulver dazugeben und unter Rühren 1 Minute anrösten, bis die Gewürze duften, ohne zu verbrennen.
- Süßkartoffel, Karotten und Blumenkohl hinzufügen und gut umrühren, damit sie rundum mit den Gewürzen überzogen sind. Tomaten, Kokosmilch und Wasser angießen, salzen und zum Simmern bringen.
- Zugedeckt 15 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Zucchini, Paprika und Erbsen dazugeben und weitere 10 Minuten garen, bis das Gemüse weich ist.
- Den Topf vom Herd nehmen, den Spinat unterrühren, der in 1 Minute zusammenfällt, dann den Limettensaft dazugeben. Mit Salz abschmecken und pfeffern.
- Mit frischem Koriander bestreut servieren, dazu Basmatireis oder Naan.
Notizen
Bunt, mild und wohltuend: Gemüsecurry mit Kokosmilch ist das perfekte Gericht, um jede Menge Gemüse zu essen, fast ohne es zu merken. Süßkartoffel, Blumenkohl, Karotten, Zucchini und Spinat köcheln in einer cremigen Kokosmilchsoße, die nach Curry und Ingwer duftet. Ein vegetarisches, günstiges und einfaches Gericht, das Groß und Klein schmeckt. Hier findest du unser Rezept, das passende Gemüse für jede Jahreszeit und all unsere Tipps für ein gelungenes Curry.
Gemüsecurry, ein einfaches und vollständiges Gericht
In Indien kocht man jeden Tag Gemüsecurrys, mit dem, was der Markt gerade hergibt: Kartoffeln, Blumenkohl, Auberginen, Spinat, Erbsen oder Okra. Jede Familie hat ihr eigenes Rezept und ihre eigenen Gewürze. Unsere Version mit Kokosmilch ist von den Küchen Südindiens und Südostasiens inspiriert, wo die Kokosnuss die Gewürze abmildert und für eine cremige Soße sorgt.
Mit Basmatireis ist dieses Curry eine vollständige, sättigende Mahlzeit. Das Gemüse liefert Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe, die Kokosmilch sorgt für Cremigkeit und die Gewürze für viel Geschmack, sodass du weniger salzen musst. Alles über diese Gewürzmischung, ihre Zusammensetzung und ihre Varianten erfährst du in unserem Ratgeber zum Curry.
Welches Gemüse gehört in ein Curry?

Fast jedes Gemüse eignet sich für ein Curry. Die Regel ist einfach: Zuerst kommt das feste Gemüse, das eine lange Garzeit braucht, und erst gegen Ende das zarte Gemüse, damit es weich wird, ohne zu zerfallen.
- Festes Gemüse, gleich zu Beginn: Süßkartoffel, Kartoffel, Karotte, Blumenkohl, Kürbis, Butternut, Pastinake.
- Zartes Gemüse, nach der halben Garzeit: Zucchini, Paprika, Aubergine, grüne Bohnen, Erbsen, Brokkoli.
- Blattgemüse, ganz am Ende: Spinat, Mangold, Grünkohl. Es fällt abseits vom Herd in einer Minute zusammen.
Richte dich nach der Saison: Im Sommer setzt du auf Zucchini, Aubergine, Paprika und frische Tomaten, im Herbst und Winter auf Kürbis, Butternut, Blumenkohl und Spinat. Außerdem ist das Rezept ideal, um Gemüsereste aus dem Kühlschrank zu verwerten.
Das Geheimnis: die Gewürze richtig anrösten
Ob ein Curry fad oder aromatisch wird, entscheidet sich in den ersten Minuten. Gewürze geben ihre Aromen in heißem Fett ab. Lass deshalb zuerst ganzen Kreuzkümmel im Öl brutzeln, brate dann die Zwiebel an und gib das Currypulver mit dem Knoblauch und dem frischen Ingwer dazu, eine Minute lang unter Rühren. So verliert das Pulver seinen rohen Geschmack, und die ganze Küche duftet herrlich.
Achte darauf, die Gewürze nicht zu verbrennen, sonst werden sie bitter. Wenn etwas am Topfboden ansetzt, gib einen Löffel Wasser dazu. Currypulver enthält Kurkuma, die der Soße ihre schöne goldgelbe Farbe verleiht. Mit Fett und einer Prise schwarzem Pfeffer gegart, wird sie vom Körper besser aufgenommen, wie wir in unserem Artikel zur Kurkuma Wirkung erklären.
Ein mildes Curry für die ganze Familie oder etwas schärfer
Unser Rezept ist bewusst mild gehalten, damit es auch Kindern schmeckt. Mit mildem Currypulver ist das Gericht überhaupt nicht scharf, und die Kokosmilch gibt ihm eine leicht süßliche Note. Für eine schärfere Version nimmst du scharfes Currypulver oder Madras-Curry, oder du gibst eine fein geschnittene grüne Chili mit dem Knoblauch dazu. Du kannst Chili auch separat auf den Tisch stellen, damit jeder nach Geschmack nachwürzt.
Wozu serviert man Gemüsecurry?
Der große Klassiker ist Basmatireis, der die Soße perfekt aufnimmt. Rechne mit etwa 60 bis 75 g ungekochtem Reis pro Person. Naan, das weiche indische Fladenbrot, eignet sich ebenfalls wunderbar zum Auftunken. Zur Abwechslung kannst du Quinoa, Bulgur oder auch einfache Weizenfladen probieren.
Ein Löffel Naturjoghurt oder pflanzlicher Joghurt, ein paar geröstete Cashewkerne und reichlich frischer Koriander bringen Frische und Biss.
Unsere Varianten
Gemüsecurry mit Kichererbsen
Gib 250 g gekochte, abgetropfte Kichererbsen zusammen mit der Zucchini dazu. So enthält das Gericht mehr Eiweiß und sättigt noch besser. Und wenn du Kichererbsen magst, probier auch unsere Kichererbsen-Pfanne mit Spinat und Kurkuma.
Gemüsecurry ohne Kokosmilch
Ersetze die Kokosmilch durch 500 ml Gemüsebrühe und rühre abseits vom Herd vier Esslöffel Naturjoghurt oder Hafersahne unter. Die Soße wird leichter und etwas säuerlicher.
Mit Linsen
Gib 100 g abgespülte rote Linsen zusammen mit dem festen Gemüse dazu, außerdem 200 ml zusätzliches Wasser. Sie dicken die Soße an. Für ein Gericht ganz auf Linsenbasis entdecke unser Rote-Linsen-Dal mit Kokosmilch.
Aufbewahrung
Gemüsecurry hält sich in einer luftdichten Dose 3 Tage im Kühlschrank und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, wenn die Gewürze die Soße richtig durchzogen haben. Es lässt sich sehr gut 3 Monate einfrieren, am besten ohne den Spinat, den du beim Aufwärmen dazugibst. Wärme es bei schwacher Hitze mit etwas Wasser auf.
Häufige Fragen
Ist Gemüsecurry vegan?
Ja, unser Rezept ist komplett pflanzlich und von Natur aus glutenfrei. Prüfe nur das Etikett deines Currypulvers und deiner Gemüsebrühe, denn sie können Weizen oder Sellerie enthalten.
Kann man tiefgekühltes Gemüse verwenden?
Ja, das ist sehr praktisch. Gib es direkt gefroren dazu, ohne es aufzutauen, und verlängere die Garzeit um ein paar Minuten.
Mein Curry ist zu flüssig, was tun?
Lass es ein paar Minuten ohne Deckel köcheln oder zerdrücke ein paar Stücke Süßkartoffel in der Soße: So dickt sie ganz natürlich an.

